THOMASIUS GÄRTNER

DSCF0174-k1
DSCF0174-k
DSCF0182.-001-k

25 Jahre Gärtner-Duo

2 konzertante Violoncelli

1985-2010

VIOLONCELLIST

IMG-GT_0491-0102

www.myspace.com/thomasiusgaertner

IMG_0059-0102
CD Gärtner-Duo blau
IMG_0059-0102

klassisch

IMG_0059-0102
IMG_9137-002t02
IMG_0035-0102
IMG_0035-0102
IMG_0059-0102

barock

 

Thomasius Gärtner
Kontakt / contact
Konzerte
Künstlervita
Gärtner-Duo
Unterricht
Kurse, Bachkurse
Das Violoncello
Gink-Go Musica
Presse
Fotos Bilder
Fotos Thüringen
Links
Guestbook Gästebuch
  
thomasiusgaertner.de


 

Das Violoncello gehört zur Familie der Streichinstrumente.

Das grösste ist der Kontrabass oder lateinisch: die Violone.

Der kleinere Bass man könnte sagen <Kleinbass> ist lateinisch: das Violoncello, ein ”Violon - chen”. Die Italiener hängen an ein Wort, dass sie verkleinert ausdrücken wollen, die Endung <cello>, wie im Deutschen die Endung <chen>.

Auch davon gibt es eine noch kleinere Form, die wie eine Geige gehalten und gespielt wird, ein Violoncello piccolo.

Auch die Bratsche wird umgekehrt gespielt, sie heisst auf lateinisch Viola da braccio, Armgeige. Eine besonders schöne Bratsche ist die Viola d’ amore, die <Geige der Liebe>, die zusätzlich noch mitklingende Saiten hat, lateinisch: Konkordanzsaiten.

Und das höchste Instrument ist die Geige,  von geigen = streichen, lateinisch: Violine.

Diese Familie gibt es auch als Kniegeigen, lateinisch Gamben.
Gamba bedeutet: Bein.

Die Seitenbauteile des Violoncello werden Zargen genannt. Sie werden aus ganz dünnen Brettern, meist aus Ahorn, die edlen aus geflammtem Ahorn gebogen.

Als Flammung werden meanderförmige Anschwellungen und Verjüngungen der Rinde bezeichnet, die wie der Halbedelstein, das Tiegerauge abwechselnd verschieden dunkel und hell erscheint, je nach dem er ins Licht gehalten wird.

Die Flammungen erscheinen, als würde der Baum quer zur Maserung gewachsen sein.

Die Zargen wurden zum Biegen ausreichend gewässert und dann in vielen Detailschritten über ein mit heißer Kohle oder Holzglut gefüllten Zargenbügeleisen gebogen und abwechselnd gewässert, bis die Form erreicht wurde.

Früher spielte man diese Instrumente alle mit einem Bogen, der von den Haaren weggewölbt war. Seit Ende des 19 Jahrhunderts gibt es den heute üblichen de tourte - Bogen, dessen Stange sich auf die Haare zu wölbt.

Diese Bogenform war die Befreiung schlechthin für alle heute bekannten Stricharten, die eine riesen Vielfalt an Bogenstrichen und Artikulationen ermöglicht und viel deutlicher die sogenannten Mozartstriche von Bachstrichen usw. differenzieren lässt.

In der gleichen Zeit wurde ein Holz- und später Metall- oder Kohlefaserstab, der Stachel erfunden, der dem Violoncello und dem Kontrabass sicheren Halt des Instruments gibt, sodass die Instrumente ”leichter” virtuos und rein gespielt werden können.

Die originalen historischen Instrumente sind heute als <normale> Instrumente im Gebrauch.

Die sogenannten historischen Instrumente sind nahezu alle ganz junge ”Nachbauten”, die nicht die hervorragenden Premiumklänge einer
Stainer - Geige oder eines Stradivarius Violoncello wiedergeben können.

Es sind viele klanghemmende Teile an solchen Instrumenten heute wieder dran, die Stradivarius, Amati, Stainer und viele andere mühevoll aus den Instrumenten heraus geplant und konstruiert haben, zu Gunsten eines unbeschreiblich besseren Klanges.

Diese historischen Meister der Hochblüte des Geigenbaus werden bei solchen Nachbauten, contra lege artis, ausser Acht gelassen: ein historischer Kunstfehler.

Kenner lassen sich davon allerdings nicht  beeindrucken.

                    Thomasius Gärtner

 

[Thomasius Gärtner] [Kontakt / contact] [Konzerte] [Vita] [GINK-GO MUSICA DUO] [Unterricht] [Kurse] [Violoncello] [Presse] [Fotos] [Links]